Erste Zwischenbilanz verzeichnet über 500 Fahrgäste

Der Bürgerbus Neuenkirchen hat seinen Fahrplan aufgenommen. | Foto: Stefan Klausing

Mit solch einem Start des Bürgerbusses hatte Harald Lohrmann, Vorsitzender des Bürgerbusvereins, selbst nicht gerechnet. Im ersten Monat verzeichnete der Bürgerbus bereits 140 zahlende Fahrgäste, im August waren es bereits 265 und bereits 99 Mitfahrer in der ersten Septemberhälfte. Hinzu kommen Kinder bis 6 Jahre und Schwerbehinderte, die kostenlos mitfahren sowie interne Fahrten des Bürgerbus-Teams.

„Ich hätte am Anfang vielleicht mit 80 bis 90 Fahrgästen gerechnet, aber das ist natürlich super“, sagt Lohrmann im Pressegespräch.  Und noch ist die Tendenz steigend. „Der Bürgerbus wird mittlerweile deutlicher wahrgenommen und das Angebot spricht sich auch rum“, so Lohrmann weiter.

Stammkundschaft

Sogar die ersten Stammkunden, die den Bus regelmäßig in Anspruch nehmen, gibt es bereits. Diese nutzen den Bürgerbus für einen Besuch bei Freunden in St. Arnold oder zum Friedhof am AJG. Umgekehrt fahren St. Arnolder mittlerweile regelmäßig zum Aldi, Hecking-Center oder planen ihre Arzttermine im Dorf nach dem Fahrplan des Bürgerbusses.

26 Fahrer sorgen in neun Schichten pro Woche dafür, dass die Neuenkirchener mobil bleiben. Dienstags bis freitags verkehrt der Bus ganztägig, am Montag startet der Bus erst am Nachmittag, da er vormittags beim Busunternehmen Husmann gewartet wird. „Natürlich suchen wir immer noch Verstärkung im Fahrer-Team“, sagt Pressesprecher Michael Steffen. „Wir bräuchten etwa 36 Personen, dann müsste theoetisch jeder nur einmal im Monat ran“, rechnet Lohrmann vor.

Im Moment seien es durchschnittlich zwei Schichten, die jeder Fahrer ehrenamtlich leistet, „schließlich müssen wir auch Urlaubs- und krankheitsbedingte Ausfälle auffangen“, so Lohrmann weiter. Einige der Fahrer und Fahrerinnen sind somit öfters hinter dem Steuer zu sehen.

Fahrer gesucht

Wer Interesse hat, Fahrer oder Fahrerin zu werden, kann sich an den Vorstand oder direkt im
Bürgerbus melden. Welche Voraussetzungen nötig sind, steht im Flyer und auf der Homepage
des Vereins. „Einen PKW-Führerschein muss man bereits haben, die übrigen Anforderungen werden vom Verein oder der Gemeinde organisiert und bezahlt“, so Lohrmann.