Ein Jahr Bürgerbus – Dialog auf dem Markt

Der Bürgerbus-Verein präsentiert sich mit diesem Pavillon zum Gespräch mit den Neuenkirchenern.

Etwas mehr als ein Jahr fährt er nun – der Bürgerbus – auf der vorgegebenen und genehmigten Route von Neuenkirchen nach St. Arnold und zurück und dann eine Runde über den Dörper Berg und Sutrum-Harum nach Neuenkirchen. Ausgangs-, Zwischen- und Endpunkt der Rundfahrt ist die zentrale Haltestelle „Rathaus/Hecking-Zentrum“, wo vor Kurzem von der Gemeinde ein verglastes Wartehäuschen aufgestellt worden ist, damit die Fahrgäste dort vor Wind und Wetter weitestgehend geschützt sind, teilt der Bürgerbusverein mit.

Aktuell wird der Bus von 26 ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrern pro Woche in neun „Schichten“ gefahren – Montag nachmittags drei Touren, Dienstag bis Freitag sechs Touren – am Montagvormittag wird der Bus gewartet, gewaschen und getankt. Ohne dieses ehrenamtliche Engagement wäre der Betrieb des Bürgerbusses nicht möglich. „Mit der Entwicklung der Fahrgastzahlen im ersten Betriebsjahr können wir durchaus zufrieden sein, aber auch bei uns lief nach Aufnahme des Fahrbetriebes nicht alles glatt“, sagt Vorsitzender Hartmut Lohrmann.

„So hatten wir immer mal wieder mit technischen Problemen (zuletzt mit dem Bruch der ausfahrbaren Trittstufe) zu tun, die leider auch zum Ausfall einiger Fahrten führten, weil der Ersatzbus nicht so schnell zur Verfügung stand.“

„Für uns ist es wichtig, was sich die Bürger von uns wünschen. Deshalb werden wir ab September bis zum Jahresende mit einem Informationsstand auf dem Markt und in St. Arnold vertreten sein. Dort stehen dann Fahrer und Vorstandsmitglieder für Fragen zur Verfügung. Auch können dort Anregungen und Verbesserungsvorschläge gemacht werden.